Tierische Rückmeldungen

 In Allgemein

Im vergangenen Dezember durfte ich bei meiner Berufskollegin Sabine Schlechter auf Usedom die Welt des Coachings mit Pferden kennenlernen. Pferde sprechen auch eine Sprache, nämlich Körpersprache. Sie reagieren unmittelbar auf die Haltung des Menschen, der bei Ihnen steht: Ist der- oder diejenige sicher im Auftritt, folgen sie, überwiegt Unsicherheit, werden sie sich kein Stück bewegen.

Sabine hat mich eingeladen, ihre Pferde einmal kennenzulernen und auch einmal mit ihnen zusammen zu sein.

 

Meine Aufgaben

Ich erhielt folgende Aufgaben:

  • Kontakt mit dem Pferd aufnehmen
  • mit dem Pferd im Kreis gehen
  • auf dem Boden liegt eine Stange: mit dem Pferd darüber gehen
  • auf dem Boden liegen zwei Stangen: durch diese “Straße” gehen
  • in der Stangen-Straße: stoppen und das Pferd rückwärts laufen lassen
  • mit dem Pferd eine runde im Trab gehen, also etwas schneller

Klingt doch relativ einfach, oder?

Der Sven und das Pferd

Das meiste davon gelang mir recht gut. Doch was ist, wenn das Pferd plötzlich stehen bleibt? Hier machten sich Gefühle breit: Enttäuschung, nicht wissen, was man falsch gemacht hat, ja, sogar ein wenig Blockade, den Faden bzw. die Longe wieder aufzunehmen. Genau das jedoch gemacht zu haben, erfolgreich, ist eine durch und durch positive Erfahrung.

Was habe ich gelernt?

Führen hat etwas mit Vorangehen zu tun. Es funktioniert nur, wenn ich selbst auch sicher in meinem Auftreten bin. Dabei zählen keine Worte, sondern die innere Haltung. Andere erkennen, wenn ich von etwas durch und durch überzeugt bin; es läuft sich leichter.

Wo bekomme ich jetzt ein Pferd her?

Ein eigenes Pferd kommt für mich nicht in Frage. Doch nach der Zeit auf dem Hof war die Idee geboren, in eines meiner Seminare auch eine Einheit mit Pferden aufzunehmen, z.B. für das Thema “Führung” oder “Selbstsicherheit”. Pferde können gerade in diesen Kontexten zusätzliche, wertvolle Informationen geben und sind bieten eine große Chance, Gelerntes einmal anders zu üben.

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